Über mich

`Portrait Stefan Römermann. Foto: SW

Ich arbeite seit 2003 als Journalist vor allem für den ARD-Hörfunk und den Deutschlandfunk. Aktuell hört man mich regelmäßig als Autor von Beiträgen und als Moderator in den Sendungen Umwelt & Verbraucher, Marktplatz und Streitkultur im Deutschlandfunk.

Meine Arbeitsschwerpunkte sind seit vielen Jahren Medien-, Computer- und Technikthemen. Dabei interessieren mich technische Spielereien nur am Rande: Welche Prozessoren mit welcher Taktfrequenz in der nächsten Spielekonsolen- oder iPhone-Generation arbeiten ist mir vergleichsweise egal. Spannend finde ich dagegen Datenschutz- und Verbraucherfragen und die möglichen Auswirkungen neuer Produkte und Technologien auf unseren Alltag und unsere Gesellschaft.

Mein journalistisches Handwerkszeug habe ich vor allem beim MDR und beim Leipziger Uni-Radio Mephisto 97.6 gelernt. Seither bilde ich mich regelmäßig weiter, beispielsweise in Seminaren der ARD.ZDF medienakademie, der Universität Mainz und beim Grimme Institut.


FAQ – Häufig gestellte Fragen

Warum bist Du Journalist geworden?

Schreiben hat mir tatsächlich schon immer Spaß gemacht. Dass ich mal Radiojournalist werden würde, hätte ich allerdings selbst nie gedacht. Neben dem Studium in Leipzig bin ich eher zufällig beim Uni-Radio dort gelandet. Und die Arbeit dort hat mir ziemlichen Spaß gemacht: Mit Mikrofon und Aufnahmegerät bewaffnet durfte ich Lokalpolitiker, Promis und sogar Ministerpräsidenten interviewen. Von dort aus ging es für mich relativ nahtlos weiter zum Nachrichtenradio MDR Info (heute MDR aktuell) und zum Deutschlandfunk.

Warum hast Du Dich auf Technik- und Medien-Themen spezialisiert?

Das hat vor allem etwas mit Angebot und Nachfrage zu tun. Als freier Journalist habe ich am Anfang tatsächlich zu allen möglichen spannenden Themen Beiträge gemacht. Und in kleinerem Umfang mache ich das auch heute noch. Das ist der Luxus am Journalisten-Dasein: Ich kann Dinge und Geschichten recherchieren, die ich persönlich wirklich spannend finde – und werde dafür dann auch noch bezahlt. Jedenfalls dann, wenn ich eine Redaktion finde, die mir dazu einen Beitrag oder eine Sendung abkauft. Besonders gut haben sich von Anfang an Themen verkauft, die mit Computer, Internet, Medien oder Technik zu tun hatten. Offenbar gibt es dafür einen Bedarf und gar nicht so viele Hörfunkjournalisten, die solche Themen gut und anschaulich erklären können oder wollen.

Welche Technik benutzt Du für Deine Beiträge?

Das ändert sich natürlich immer mal wieder. Aktuell – Stand November 2020 – mache ich meine Interviews in der Regel mit einem Sony PCM-D100 Aufnahmegerät und einem AKG C1000S Mk IV-Mikrofon. Für die Produktion in meinem Studio benutze ich meist ein Neumann TLM 103-Mikrofon. Mein Mischpult ist ein Allen & Heath Zedi-10FX, dass sich per USB direkt an den Laptop anschließen lässt. Um Telefon-Interviews oder Skype-Gespräche aufzuzeichnen hängt am Mischpult zusätzlich noch ein iRig 2. Damit lässt sich relativ einfach ein Smartphone über den Headset-Anschluss mit einem Mischpult verbinden – auch wenn das iRig ursprünglich für ganz andere Dinge gedacht war.